Es ist 19:33 Uhr, die Wohnung ist einigermaßen in Form, das Essen steht auf dem Tisch, der Fernseher dudelt vor sich hin und zwei Kinder schlafen friedlich in ihren Betten. ZWEI Kinder! Wie verrückt ist das denn bitte?!

Das Wissen, inzwischen zwei zusätzliche kleine Lebewesen in unserem Leben zu haben, ist einfach surreal. Aber es läuft gut. Sehr gut sogar, wenn man es mit der Anfangszeit mit Arthur vergleicht. Kein stundenlanges in den Schlaf widmen, keine Heulkrämpfe beim kleinsten Schreien und keine Mama, die schon ab 17 Uhr schlafend auf der Couch hockt. Stattdessen ein eingespieltes Team aus rumwuselndem Papa, selbstständigem Arthuro und entspannter Mama. Die ganzen Erfahrungen, die wir bei Arthur sammeln konnten, werden erst jetzt richtig deutlich. Zwar haben wir schon bei Arthuro schon immer gesagt bekommen, wir wären entspannt, aber das ist kein Vergleich zum Jetzt-Zustand. Und genauso entspannt ist auch unser Theo. Kein Muh und kein Mäff, nachts kommt er genauso pünktlich wie sein großer Bruder damals. Nur eines ist anders: Während Arthur damals gar nicht genug schlabbern konnte, ist Theo-Beo eher ein Kostverächter. Wenn er die Wahl hat zwischen Schlafen und Essen, geht immer Schlafen vor. Dabei sieht er mit seinen langen Beinchen doch jetzt schon aus wie ein Spargelchen. 

 


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